Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 4. Theil (1865)
Entstehung
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Herr Rohneck, ſagte Raoul, ihm die Hand hinreichend, wir haben uns nur einmal auf kurze Zeit geſehen und unter eigenthümlichen Verhältniſſen— aber die jetzigen ſind jedenfalls noch eigenthümlicher, noch wunderbarer, und ich kann mir denken, wie ſehr Sie Hedwig's Mitthei⸗ lung überraſcht hat.— Sie werden alles Nähere er⸗ fahren, bis dahin aber nehmen Sie den Gruß eines Mannes in Empfang, der ſchon ſo viel Gutes von Ihnen gehört und Ihnen zu Dank verpflichtet iſt.

Sie— Sie wären Margot's Bruder? fragte Walther, mehr mit ſich ſelbſt redend, indem er langſam ſeine Hand in die ihm gebotene legte— ja, ja, fuhr er mit einem tiefen Athemzuge fort, ich erkenne Sie wieder, Sie haben auch eine Aehnlichkeit— und Sie ſind..

Mein geliebter Mann, ergänzte Hedwig, indem ſie ihren Arm um ſeine Schulter legte nicht wahr, das hätten Sie nicht geglaubt, als ich an jenem Morgen fort⸗ fuhr nach dem weiten, traurigen Rußland?

Nein, das hätte ich nicht geglaubt, erwiederte Wal⸗ ther lächelnd, der jetzt ſeiner erſten Ueberraſchung Herr geworden war, eben ſo wenig als Sie ſelbſt, gnädige Frau— empfangen Sie meinen aufrichtigen und herz⸗ lichen Glückwunſch.

Es iſt der erſte Glückwunſch, der uns auf heimath⸗ lichem Boden zu Theil wird, ſagte Hedwig mit einem