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gangenheit geweſen.— Wie leicht würde er dies alles und weit mehr erfahren haben, wenn er nur ein einziges Mal hätte in ihre Augen blicken können— es war ihm aber nicht vergönnt, und es blieb ihm nichts übrig, als wieder zu ſchreiben. Er that dies, aber ebenfalls nicht frei von dem Einfluſſe der ihn bewegenden Empfindungen. Er wiederholte, daß er die Hoffnung, ſie wiederzuſehen, keineswegs zu Grabe getragen habe, daß ſie ihn viel⸗ mehr erhebe und ſtärke in der Erfüllung ſeiner Pflichten, deren Feſſeln er niemals mehr empfunden habe, als gerade jetzt.
Dieſer Brief war ohne Antwort geblieben und er hatte dann ebenfalls nicht mehr geſchrieben. Sein We⸗ ſen wurde ernſter und abgeſchloſſener; er verkehrte nur mit den Menſchen, mit denen ihn ſeine Geſchäfte in Verbindung brachten, und ſelbſt ſeine Mutter hatte ſich oft über ihn zu beklagen, daß er ſo wenig Stunden für ſie übrig behalte.
Die ſich immer verlängernde Abweſenheit des Grafen trug weſentlich dazu bei, ſeine Stimmung zu verdüſtern, denn es ſtand noch immer bei ihm unwiderruflich feſt, ſogleich nach deſſen Rückkehr nach Paris zu reiſen. Er wollte mit eigenen Augen ſehen. Er konnte ſich nicht von ſei⸗ nen Hoffnungen losreißen, ſo ſehr eine kalte und nüch⸗ terne Reflexion, welcher jeder Menſch zu Zeiten unterliegt,


