Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 4. Theil (1865)
Entstehung
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auch bemüht war, ſie als thöricht und längſt entblättert hinzuſtellen.

Dann kam der ruſſiſche Krieg und ſein für die fran⸗ zöſiſchen Waffen ſo unerwarteter, vernichtender Ausgang. Die Aufregung, welche die zuerſt bezweifelten und un⸗ glaublichen, dann aber ſich beſtätigenden Nachrichten her⸗ vorriefen, iſt ſchwer zu ſchildern. Die ganze ungeheure, ſtolze Armee, eine Armee, welche zur Eroberung der gan⸗ zen Erde befähigt zu ſein ſchien, von welcher man ge⸗ fabelt hatte, daß ſie ihre unbeſiegten Adler bis zu dem fernen Indien tragen würde war vernichtet, ſpurlos verſchwunden Alles, Menſchen, Pferde, Geſchütze, Wagen, als ob ſie niemals dageweſen wäre! Der Schlachtenkaiſer, der bisher keine einzige verloren, den man für unbeſiegbar gehalten, war ſelbſt als ein ein⸗ ſamer Flüchtling mit Mühe demſelben Schickſal entgan⸗ gen, und wenn er auch jetzt wieder in Paris ſaß und neue Rüſtungen vorbereitete, ſeine Macht und ſeine Kraft mußte gebrochen ſein, denn woher ſollte er die Men⸗ ſchen nehmen, um dieſe Verluſte zu erſetzen? Jetzt oder nie war der Augenblick gekommen zur Vergeltung und zur Wiedererlangung der verlorenen Selbſtändigkeit und Freiheit. Ließ man auch dieſen ungenutzt vorübergehen, ſo war es für immer vorbei mit der Unabh i Deutſchlands, man hatte ſich zum Vaſallen