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uns ſpeiſen können. Ich glaube aber, du thuſt es ab⸗ ſichtlich, denn— nun, jetzt kann ich ja immer ſo zu dir reden, obgleich ich dein Vater bin— Weiber bleiben Weiber!
Du biſt ermüdet, ſagte ſie leiſe, von dem Wunſche beſeelt, den Eindruck ſeiner früheren Worte nicht durch andere ſich wieder verwiſchen zu laſſen.
Ermüdet? wiederholte er— ich habe meinen Rit⸗ tagsſchlaf deinetwegen verſchoben, allerdings. Man weiß hier gar nicht mehr, in welcher Tageszeit man lebt. Du haſt Recht, mein Kind— aber vielleicht ſehen wir dich ſpäter dennoch bei uns?
Nein, Vater, ſagte ſie mit feſter und ruhiger Stimme; ich bin wirklich krank, ich will— will bald zu Bette gehen, und werde auch morgen— bis zwölf Uhr nicht zu ſprechen ſein.
Das iſt gegen die Abrede, rief der Graf; mache nicht wieder neue Bedingungen!
Morgen wird meine Erklärung erfolgen— aber nicht früher, als um Mittag— bis dahin muß ich un⸗ geſtört bleiben, ſonſt bin ich auch morgen krank. Lucie ſoll bei mir ſchlafen.
Was fehlt dir denn eigentlich?
Mein altes Leiden, Migräne.
Ich habe nie davon gehört, aber ich werde es dem


