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wird ſein Geſchick ganz beſtimmt auch das meinige ſein! Das beherzige, geliebter Vater, laß die Liebe größer in Dir ſein, als den Zorn darüber, daß ich Dich heimlich verlaſſen— ich konnte nicht anders! Bezahle dem Fürſten ſeinen Schlitten, den ich mitnehmen muß, ſo unangenehm es mir auch iſt. Und nun leb' wohl — vergib mir, wenn Du mir noch zürnſt— denke da⸗ ran, daß wir uns hoffentlich bald und froh wiederſehen werden drüben in der Heimath und fern von dieſem un⸗ heimlichen Lande! Durch doppelte Liebe werden Deine Kinder Dir dann den Kummer erſetzen, den Dir zu be⸗ reiten jetzt gezwungen iſt Deine Dich unendlich liebende Tochter Hedwig.
„Schone vor Allem Deine Geſundheit, lieber Papa; rege Dich nicht unnöthig auf, nimm Dich recht in Acht und eile bald in die Dich ſehnlichſt erwartenden Arme
Deiner Hedwig.“
Die letzten Worte hatte ſie hinzugeſetzt, nachdem ſie den Brief noch einmal geleſen, der ihr dann zu kurz, zu wenig liebevoll vorkam. Aber ſie ließ ihn dennoch ſo, ſie mochte die ſchwere Aufgabe, ihn zu ſchreiben, nicht noch einmal beginnen; ſie zweifelte auch daran, ob ſie im Stande ſein würde, dieſelbe beſſer zu löſen, verſiegelte
und ſchrieb die Adreſſe. Dann ließ ſie den Gedanken wieder ihren ungehinderten Lauf, welche ſie nur mühſam


