Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 3. Theil (1865)
Entstehung
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Möge Gott uns in ſeinen Schutz nehmen, erwiederte Lucie zaghaft.

Er wird es weßhalb ſollte er uns ſonſt ſo wun⸗ derbar zuſammengeführt haben? fragte ſie mit dem gläu⸗ bigen Vertrauen der Liebe. Triff im Laufe des Tages all die wenigen Vorbereitungen, welche nöthig ſind. Es bleibt Alles zurück, Alles. Rur den kleinen Koffer fülle mit den nothwendigſten Gegenſtänden nichts weiter! Hange dich nicht an werthloſe und überflüſſige Dinge, du ſollſt ſpäter dafür vollen Erſatz haben.

Aber werden wir unbeobachtet bleiben?

Petrowitſch kommt nicht mehr her. Vermeide ihn; wenn du ihn ſiehſt, ſo ſprich nicht mit ihm, behandle ihn wie einen Fremden. Und du ſei du ſelbſt völlig un⸗ befangen, laß dich mit Niemandem in überflüſſige Ge⸗ ſpräche ein und bewache jedes Wort und jede Miene.

Ich wünſchte, es wäre erſt morgen Abend.

Das iſt auch mein Wunſch die Zeit wird ver⸗ gehen auch dieſe Stunde erſcheinen. Komm morgen früher zu mir, ich werde noch mancherlei mit dir zu be⸗ ſprechen haben, und geh' jetzt ich will an meinen Va⸗ ter ſchreiben, ſprach ſie mehr zu ſich ſelbſt weiter, es iſt beſſer, ich thue es jetzt, als morgen, wo es mir an Samm⸗ lung und Ruhe fehlen möchte.