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ſollte, aber die Gluth der Scham nur unvollkommen ver⸗ barg— diesmal mußt du mir vertrauen, mich han⸗ deln laſſen, weil es nicht anders geht— ſpäter will ich immer....
Später? rief er, ſie wieder umfaſſend— Hedwig, Hedwig! Was machſt du aus mir?— Ich fühle, daß ich deiner nicht werth bin, nie deiner werth werden kann, wenn ich jetzt....
Wenn du jetzt nicht ſchweigſt, unterbrach ſie ihn mit einem ſeligen Lächeln— du mußt auch ein wenig an mich denken, Raoul, an mich, die ich nur ein ſchwaches Mäd⸗ chen bin, die du ſchonen mußt, weil— weil ich dich ſo ſehr liebe.
Schonen, ich dich ſchonen? Meine Gedanken verwir⸗ ren ſich, es iſt mir faſt, als ob ich noch in Phantaſieen läge.— Iſt es wirklich möglich? Wir ſollen uns nicht trennen, du willſt mit mir fliehen? Dein Geſchick für immer an mich ketten?
Für immer, ſagte ſie, ihn mit einem Blicke der innig⸗ ſten Liebe anſehend und mit bebender Stimme— in Glück und Unglück— in Leid und Freude— bis zum Tode!
O, meine liebe, liebe, angebetete Hedwig— ſage mir, wie ich dich nennen ſoll— die Sprache iſt zu arm,


