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euchteten Zimmer und die Umriſſe der darin befind⸗ chen Gegenſtände verſchwammen zu unſicheren und phan⸗ kaſtiſchen Linien. Die Zeiger der Uhr rückten langſam aid gleichmäßig weiter und ſtanden bereits auf den erſten tunden des kommenden Tages— da belebten ſich die Züge der Schlummernden, ein wärmerer, röthlicher Ton o darüber hin, um ihren Mund ſpielte ein ſeliges Lä⸗ cheln— ſie ſchlug mit dem Ausdrucke inneren Entzückens e die Augen auf, blickte einen Moment nach dem Fußende ihres Bettes und dann frogend und enttäuſcht in dem e Zimmer umher. . Was man für thörichte Träume haben kann, ſprach
ſie, verlegen lächelnd, leiſe vor ſich hin, indem ſie mit der ſchmalen, weißen Hand über ihre Stirn ſtrich— und ſo lebhaft!— Ich muß moine Gedanken mehr beherrſchen. — Er ſtand am Fußende meines Bettes, die Hand dar⸗ auf gelehht, ſo wie geſtern auf den Schlitten, und blickte mich wieder an— aber nicht mehr ſo traurig— voll Dank— voll— und ich ſchämte mich gar nicht, fuhr ſie, ganz in der Erinnerung dieſes Traumes verſunken, fort — ich dachte gar nicht daran, daß ich im Bette lag— es war auch ganz gleichgültig, denn er ſah ſo ernſt und doch ſo ſchön und ſo lieb aus.— Es iſt mir, als ſähe ich ihn noch oder als hätte er wirklich dort geſtanden, ſprach ſie immer leiſer und jetzt tief erröthend weiter, in⸗
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