Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 3. Theil (1865)
Entstehung
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ſtreckte— ſagt es ihm, ſagt es ihm, Petrowitſch, und

gebt ihm Geld— damit er es thue!— Hier, hier, fuhr ſie immer erregter fort, ihre Börſe hinhaltend— hier iſt Geld, gebt es ihm und ſagt ihm, ich würde michzu Hauſe erkundigen, ob es geſchehen ſei.

Während Petrowitſch dieſem unerwarteten Befehle

nachkam und mit dem Koſaken verhandelte, welcher mit gierigem und höhniſchem Grinſen die ihm gereichten Geld⸗ ſtücke in Empfang nahm, war der Gefangene in ſeiner Stellung verblieben. Es ſchien, daß er die ſeinetwegen gepflogene Verhandlung nicht gehört oder nicht verſtan⸗ den habe, denn die völlig hoffnungsloſe Apathie ſeiner Züge blieb unverändert. Sie wagte es nicht, mit ihm zu ſprechen obtn zu fragen— es war ja doch Alles vergeblich, und ſie ſcheute ſich vor einer noch größeren Aufregung ihrer Gefühle. Da hob er die dunkeln Augen empor und ſah ſie mit einem langen, ermüdeten Blicke an, von welchem ſich ab⸗ zuwenden ſie nicht die Macht beſaß. Es lag keine Bitte um Hülfe, kein Ausdruck des Dankes in dieſem Blicke, vielleicht der kaum merkliche Anflug einer Frage nach dem Warum einer ſolchen außer⸗ gewöhnlichen und nutzloſen Rückſichtnahme— ſonſt war es nichts als ein leeres, ausdrucksloſes Hinſtarren, wel⸗ ches ſich zufällig an ihr Auge geheftet hatte, wie es dies