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ren. Sie hatte immer wieder den Verſuch gemacht, ihr Auge davon abzuwenden, aber es war immer vergeblich geweſen.
Endlich ſchienen die Letzten zu kommen, die am mei⸗ ſten Ermatteten, die Kranken— diejenigen, welche bald aufhörten, die Letzten zu ſein. Unbarmherzig trieben die Koſaken ſie weiter. Unter ihnen ging ſchwankenden Schrittes ein junger, ſchlanker Mann in der zerlumpten Uniform eines Offiziers. Man hatte ihm die Epauletten wie jeden anderen Schmuck abgeriſſen, ihm den Mantel genommen und ihn ſo gleich ſeinen Unglücksgefährten weiter getrieben.„Ein dunkler Bart beſchattete ſein Kinn
und hob die Biſſe und Magerkeit ſeines regelmäßigen, auch jetzt noch ſchönen Geſichtes hervor. Um den Kopf war, vielleicht um gleichzeitig eine Wunde zu verbinden, ein ſchwarzes Tuch geſchlungen, unter welchem die glän⸗ zenden dunkeln Locken hervorquollen. Sein Weg führte ihn unmittelbar an dem Schlitten vorüber, ohne daß er darauf achtete. Dann ſchien es, als ob ſeine Kräfte ihn verlaſſen wollten, denn er blieb ſtehen, griff mit der Hand nach der Lehne des Schlittens und ſtützte ſich darauf. Ein Koſak ſprengte heran, um ihn mit der Lanze weiter zu treiben.
Schont ſeiner! rief ſie, von der Gewalt des Mitleids erfaßt, indem ſie wie zu ſeinem Schutze die Hand aus⸗


