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der Fürſt hatte lernen laſſen, und beſaß überhaupt einen Grad von Bildung, der ihn befähigt hätte, in jedem ge⸗ ſellſchaftlichen Kreiſe mit Sicherheit und Gewandtheit zu erſcheinen. Dazu war er in all derienigen Fertigkeit geübt, welche ſeine Stellung erforderte, ein gewandter Rei⸗ ter, ein ſicherer Kutſcher und zugleich ein zuverläſſiger Buchführer. Sein Amt ſtellte ihn über die ganze übrige Dienerſchaft, welche ſeinen Befehlen eben ſo ſclaviſch ge⸗ borchte, als denen des Fürſten, während er ſelbſt nur die⸗ ſen, aber eben ſo unbedingt und ſelaviſch nachkam.
Petrowitſch hörte die Worte der Gräfin in ſchweigen⸗ der Unterwürfigkeit an und erwiederte, daß er ſogleich einen Schlitten anſpannen laſſen werde. Würden es die anädige Gräfin mir vielleicht geſtatten, Sie zu begleiten? fragte er dann.
Mich begleiten? erwiederte ſie, unangenehm von dem Gedanken berührt, wieder nicht allein ſein zu können.
Der Leibkutſcher des Herrn Fürſten iſt mit ihm ge⸗ fahren und die anderen ſind nicht ſo erprobt, daß ich einem von ihnen die gnädige Gräfin, namentlich in Abweſenheit des Herrn Fürſten, anvertrauen möchte.— Ich würde die gnädige Gräfin ſicher fahren, ſetzte er, gleichſam ihre Gedanken errathend, hinzu.
Nun, wenn Sie meinen, erwiederte ſie freundlich—


