Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 3. Theil (1865)
Entstehung
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wenn ſie ſich auch mit Schauder von dem grauſamen Fa⸗ natismus der Ruſſen abwandte, der Sieg ihrer Waffen, die Vernichtung der Franzoſen erfüllte ſie mit hoher Freude, denn auch für ihr geknechtetes und erniedrigtes Vaterland begann die Morgenröthe der Freiheit zu leuch⸗ ten. Täglich trafen jetzt günſtige Nachrichten vom Kriegs⸗ ſchauplatzt ein. Die Franzoſen hatten Moskau ganz ge⸗ räumt, zuvor jedoch noch den Kreml in die Luft geſprengt und durch dieſe nutzloſe Barbarei den Haß der Ruſſen noch mehr entzündet. Bei Malo⸗Jaroslawetz hatte eine blutige Schlacht Statt gefunden, in welcher es zwar nicht gelungen war, den Franzoſen, wie man beabſichtigt, den Rückweg abzuſchneiden; der Verluſt des Feindes an Tod⸗ ten und Verwundeten, die ſie nicht mehr mit ſich fortfüh⸗ ren konnten und welche daher alle mit zu den Todten ge⸗ zählt werden mußten, weil man ſie nachher unbarmherzig mordete, ſo wie an Gefangenen war ſehr groß geweſen. Die Ruſſen hatten geſiegt, wenn auch der beabſichtigte Zweck nicht erreicht war; die Franzoſen waren auf die alte, ausgehungerte Straße nach Smolensk zurückgedrängt und die Corps von Tſchitſchakow und Wittgenſtein eilten vom NRiemen herbei, um ihnen den Rückzug gänzlich ab⸗ zuſchneiden. Das Heer von Kutuſow hatte ſich verdop⸗ pelt, und da der Weg, den die Franzoſen durch ein völlig verödetes Land zu machen hatten, in welchem alle Dörfer

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