Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 2. Theil (1865)
Entstehung
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nicht Alles leichthin und oberflächlich behandeln, ſondern will gründlich und ernſthaft erwogen ſein.

Mein Gott, was will denn erwogen ſein? fragte ſie erregt ich weiß wirklich nicht, wovon du eigentlich ſprichſt!

Das weißt du nicht? Es ſcheint mir mehr, daß du es nicht wiſſen willſt! Wovon ſollte ich anders reden als von deiner Verheirathung?

Von meiner Verheirathung? fragte ſie erſtaunt und

Das heißt erwiederte er, fühlend, daß er zu viel geſagt habe von der Möglichkeit deiner Verheirathung, und zwar mit Jemandem, der dich hochſchätzt, der der, wenn er auch vielleicht etwas älter iſt als du, doch viele Eigenſchaften beſitzt, welchewenn man ſie zu würdigen verſteht und nicht mit den Augen und den Vorurtheilen eines Kindes anſieht, wohl geeignet ſind, den Unterſchied der Jahre auszugleichen, die ja ohne⸗ hin

Sie hatte ihn, während er dieſe Worte mit einer Verlegenheit ſprach, die er durch eine gewiſſe Heftigkeit verſchleiern wollte, mit ſteigender Unruhe angeſehen.

Was beabſichtigſt du eigentlich, Papa? unterbrach ſie ihn jetzt, indem ſie ihre dunkeln Augen feſt auf ihn richtete. Sind es nur deine eigenen Anſichten, welche du mir zum