Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 2. Theil (1865)
Entstehung
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es nicht anders geht. Aber leider bin ich kein junger Mann mehr und die Sache hat ihre zwei Seiten. Wir ſcheint es jetzt zweckmäßiger, wenn die erſten Andeutungen von Ihnen ausgehen, damit ſie, ehe ich mit ihr rede, ſich mit dem Gedanken vertraut gemacht habe. Sie müſſen in dieſer Hinſicht mit Vorſicht zu Werke gehen nur Andeutungen machen, daß ich Dies und Jenes geäußert hätte, daß ich es für das größte Glück anſehen würde, ſtets in ihrer Nähe leben zu können, daß ihr erheiternder, geiſtreicher Umgang, ihre jugendliche, friſche Auffaſſung mich entzücke, mich ſelbſt verjüngt habe, und daß es Ihnen faſt ſo vorgekommen ſei, als ob ich eine tiefe und wahre Zuneigung zu ihr gefaßt habe. Nach dieſen unbefange⸗ nen Mittheilungen können wir dann eine Pauſe eintreten laſſen, damit ſie ſich in ihren Gedanken die ganze Sache erſt zurecht legt dann ſprechen wir weiter darüber, wenn ich erfahren haben werde, wie ſie das Alles aufgenommen und wie ihr Benehmen gegen mich ſich dadurch geſtaltet hat. Halten Sie dieſen Weg nicht auch für den rich⸗ tigeren? ½

Vöglich, erwiederte der Graf unſchlüſſig und wenig erbaut von der ihm zugemutheten Aufgabe.

Es freut mich, daß Sie meiner Anſicht ſind ich betrachte Sie jetzt als meinen Verbündeten und rechne im ganzen Umfange des Wortes auf Ihre Unterſtützung und