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Ich will damit keineswegs ſagen, fuhr der Fürſt fort, daß ſie zu der Anſicht gekommen ſei, es läge in meiner Abſicht, ihr meine Hand anzutragen— vielleicht— doch darauf kommt es ja jetzt nicht an. Halten Sie es für beſſer, daß ihr durch Sie dieſe Erkenntniß beigebracht werde, oder durch mich?
Ich ſollte denken, erwiederte der Graf, welcher die Ab⸗ ſicht des Fürſten zu errathen glaubte, ihn zum Bewerber bei ſeiner Tochter zu machen, daß Sie ſelbſt ihr am zweck⸗ mäßigſten das Alles ſagen könnten— zu der geeigneten Zeit, nach und nach— Sie verſtehen mich. Wenn ich das thue, ſo trete ich von Anfang an als Rittelsperſon auf, was, glaube ich, bei ihr keinen guten Eindruckmachen dürfte.
Der Fürſt war bei den letzten Worten des Grafen wieder nachdenkend geworden.— Die Sache hat ihre zwei Seiten, ſagte er dann— wenn ich noch ein junger Mann wäre— ja, dann allerdings— dann würde ich Sie wahrſcheinlich vorher gar nicht gefragt, ſondern Alles allein mit Hedwig abgemacht haben— Sie nehmen mir dieſe Aeußerung nicht übel— es iſt der naturgemäße Weg, zuerſt das Herz des Weibes zu gewinnen, welches man heirathen will, und dann den Vater zu fragen, ob er Ja oder Rein ſagen will, oder ihn auch nicht zu fragen, wenn


