Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 2. Theil (1865)
Entstehung
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und gemeinſten Genüſſen. Paris hatte für ihn ſeinen Reiz verloren, denn es konnte mit all ſeinen Raffinements nichts mehr aufweiſen, was ihm neu war, was er nicht genoſſen hatte. Dazu fing es an, dort unheimlich zu werden. Von Nordamerika herüber begann es zu wetter⸗ leuchten, und die Atmoſphäre in Frankreich wurde ſo ſchwül und beängſtigend, daß ſie ihm nicht mehr zuſagtt.

Er ſehnte ſich nach Ruhe, nach Einſamkeit, das Trei⸗ ben und Jagen nach neuer Luſt, die er doch nicht mehr genießen konnte, weil ihm die Empfänglichkeit und die Fähigkeit dazu fehlte, ekelte ihn an er zog wieder heim, krank, elend und tief verſchuldet. Er ging auf ſeine Güter an der Wolga. Es war eine weite Reiſe, es war das Verſetzen aus einer Welt in eine andere, aus einem Zuſtande in einen anderen, welche beide gar keine Aehnlichkeit mit einander hatten. Dort lebte oder vege⸗ tirte er mehre Jahre krank, einſam und theilnahmlos für Alles. Seine Vermögensverhältniſſe beſſerten ſich wieder, weil er äußerſt wenig gebrauchte, und allmählich begann das Verlangen, reich zu ſein, einen gewiſſen Reiz auf ihn auszuüben. Er fing an, ſich mit der Verwaltung ſeiner Güter zu beſchäftigen, ſo weit dies nach ruſſiſchen An⸗ ſchauungen ſo genannt wird. Die Folge davon war iedoch, daß er nach weiteren drei Jahren, gerade zur Zeit, als die Revolution in x zum Ausbruch kam, die

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