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Schlöſſer zerſtört, ihm ſeine Güter geraubt und ſeine edel⸗ 3 ſten itglieder dem Beile der Guillotine Preis gegeben hat. Sie werden daher wohl ohne meine weitere Ver⸗ ſicherung annehmen, daß ich dieſem Theile unſerer Ge⸗ ſchichte nicht habe das Wort reden wollen. Vielleicht nicht einmal dem Ruhme und der Macht des jetzigen Kai⸗ ſers, ſetzte er mit etwas leiſerem Tone hinzu, dem jedoch jedenfalls das große Verdienſt zukommt, das entfeſſelte Ungeheuer wieder gebändigt zu haben, wenn auch vielleicht in anderer Weiſe, als wir es wünſchen. Man muß indeß aus der Noth eine Tugend machen.— Was ich von Rußland ſagte, enthielt für dieſes Land, deſſen Größe und Zukunft ich anerkenne, das ungetheilteſte Lob. Rußland iſt ein jugendlicher Staat, Frankreich ein alter— Ruß⸗ land beſitzt erſt die Anfänge, und die ruhmvollſten An⸗ fänge einer Geſchichte, ſo ungefähr wie ein junges, ſchö⸗ nes Mädchen von achtzehn Jahren, aber eine um ſo größere Zukunft— Frankreich dagegen— nun, Frank⸗ reich iſt eine coquette Frau, über die beſten Jahre hinaus, mit reifen und mannigfachen Erfahrungen und zugleich im Beſitze aller derjenigen Mittel und Künſte, welche ge⸗ eignet find, für die verlorene Jugend einen Erſatzzu gewähren. Der Fürſt war durch die geiſtreiche Wendung ſehr b⸗ friedigt. ₰ Wenn Sie es ſo meinen, Herr Herzog, ſagte er daher


