Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 1. Theil (1865)
Entstehung
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ren; es iſt gute Schlittenbahn und der Fürſt will ſeinen Gäſten Petersburg und ſeine ſchönen Schlitten zeigen. Du könnteſt uns auf der Newskoi⸗Perſpective treffen.

Wir wollen ſehen, vielleicht habe ich Zeit.

Handle nach deinem Belieben, ſagte ſie empfindlich — ich muß jetzt zu unſeren Gäſten gehen. Soll ich dich vielleicht dort vorſtellen— willſt du mich begleiten?

Nein, erwiederte er nach kurzem Nachdenken, ich halte das nicht für paſſend, es würde zudringlich ausſehen— ich werde ja auch vielfache Gelegenheit haben, ſie kennen zu lernen, wenn es ſich überhaupt der Mühe lohnt.

Nuͤn, ſo geh' jetzt, denn ich habe noch Manches zu beſorgen.

Sei nicht böſe, Kathinka, ſagte er lächelnd, aber in herzlichem Tone; ich weiß, du meinſt es gut mit mir, und ich mache dir manche Sorge und Roth— aber ich kann wirklich nicht dafür, du mußt mich nehmen, wie ich bin — ich nehme dich auch, wie du biſt, aber deßhalb bleibſt du doch meine liebe, gute Schweſter.

Sie blickte ihm gedankenvoll nach, als er darauf raſchen Schrittes, nachdem er ihr die Hand gereicht, das Zimmer verließ, und erſt als ſeine hohe und ſchlanke Ge⸗ ſtalt hinter der wieder geſchloſſenen Thür verſchwunden war, gab ſie ihren Augen eine andere Richtung. Es war übereilt und unüberlegt, eine ſolche Idee bei