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nicht in ſie— ein dritter Fall iſt nicht denkbar, das giebſt du zu?
Iſt nicht denkbar, wiederholte ſie.
Da ſie, wie du ſagſt, ſehr ſchön iſt, ſo liegt es nicht außer der Möglichkeit, daß ich mich in ſie verliebe. Neh⸗ men wir dies alſo einmal an und zugleich, daß ſie dem grämlichen, alten Fürſten nicht gefiele und er ſie nicht zu ſeiner Erbin machte— was dann? Sollte ich dann meine Liebe ſofort wieder an den Nagel hängen wie eine nicht mehr moderne Uniform? Das könnteſt du ſelbſt nicht von mir verlangen, und wenn du es thäteſt, ich würde mich natürlich nicht daran kehren. Dein ganzer Plan verliefe alſo im Sande, genau ſo, als wenn ich mich nicht verliebte, was das Wahrſcheinlichſte iſt. Soll ich mit dem Verlieben warten, bis die Erbſchaft geſichert iſt? Das hieße, ich ſollte mich in die Erbſchaft verlieben und die ſchöne Gräfin ſo mit in den Kauf nehmen. Ich glaube, dies iſt eigentlich deine Abſicht, aber wir gehen leider dabei wieder aus einander. Ich bin einmal in dieſe Erbſchaft nicht verliebt, ſie hat ſo wenig Reiz für mich, daß ich ja deßhalb nicht einmal dem Fürſten den Hof mache, noch weniger mag ich ſie in Gemeinſchaft mit einer mir nicht zuſagenden Frau. Ich kann auch das Verlieben nicht bis zu einem beſtimmten Zeitpunkte auf⸗ ſparen, wie ein geladenes Gewehr, das man erſt losſchießt,


