Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 1. Theil (1865)
Entstehung
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rede ich ſo zu dir. Ich möchte dich zu einem reichen und angeſehenen Manne machen, damit die Menſchen, welche allein darauf einen Werth legen, ſich vor dir beugen und ſich bemühen, dir zu dienen, indem ſie glauben, ſich ſelbſt damit zu nutzen. Ich will dir nur die Mittel verſchaffen, auf der ſchwanken Leiter militäriſchen Ruhmes raſch in die Höhe zu ſteigen, damit du das dir vorgeſteckte Ziel um ſo leichter erreichen kannſt.

Und deßhalb hältſt du es für wünſchenswerth, er⸗ wiederte er wieder heiter, daß ich mich in die deutſche Gräfin verliebe?

Ich habe das noch keineswegs behauptet, denn ich kenne ſie ſelbſt noch viel zu wenig und weiß noch weniger, wie ſich ihr Verhältniß zum Fürſten geſtalten wird. Es war nur eine ſo hingeworfene Aeußerung, jedenfalls müſſen wir erſt das Weitere abwarten.

Liebe Kathinka, ſagte er, indem er ſeine Augen mit einem muthwilligen Blicke auf ſie richtete, du theilſt mir da eine viel zu verwickelte Rolle zu, eine Rolle, die ich bei meinem etwas unbeholfenen Weſen jedenfalls ſchlecht ſpielen werde und die ich deßhalb von vornherein anzu⸗ nehmen ablehnen muß.

Ich weiß nicht, was du meinſt.

Das will ich dir kurzweg ſagen. Entweder verliebe ich mich in die deutſche Gräfin, oder ich verliebe mich