diejenigen, die man für fähig hält, weil man dazu ge⸗ zwungen iſt— und wir werden Krieg haben!
Der Krieg iſt ein gefährliches Spiel, du kannſt darin gewinnen, aber auch gänzlich zu Grunde gehen. Wenn man dich verwundet und für immer dienſtunfähig vom Schlachtfelde trägt, dich mit einer Penſion, von der du deinen Hunger nicht zu ſtillen vermagſt, in Gnaden nach Hauſe ſchickt, wie ſo viele Tauſende— dann hat es mit allen ehrgeizigen Planen ein Ende...
Oder wenn man mich todtſchießt, was auch gar nicht unwahrſcheinlich iſt, unterbrach er ſie, dann hat es be⸗ ſtimmt ein Ende— das iſt einmal nicht anders, dafür bin ich Soldat und muß es darauf ankommen laſſen. Man kann überall das Unglück und das Elend in den Vordergrund ſtellen und jede menſchliche Thätigkeit, jedes Streben damit zu Tode ſprechen. Warten wir es ab. Ohne Glück erreicht Niemand etwas, und ich hoffe auf das Glück! Warum bemühſt du dich, mir dieſe Hoffnung zu zerſtören? Du nimmſt mir damit faſt das Einzige, was ich mein nenne, und machſt dich zu meiner ſchlimm⸗ ſten Feindin, während du mir unaufhörlich verſicherſt, daß du mich liebſt.
Wie kannſt du mir einen ſolchen Vorwurf machen? ſagte ſie zärtlich; ich will deine Hoffnungen nicht zerſtö⸗ ren, ich will ſie nur befeſtigen, ſicher ſtellen, deßhalb allein


