Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 1. Theil (1865)
Entstehung
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graben will, nach beſſeren und werthvolleren Schätzen, als die du mir in Ausſicht ſtellſt!

Jugendliche Schwärmerei, ſagte ſie, mit den Achſeln zuckend. Du biſt ehrgeizig, Alexander, du willſt beför⸗ dert werden, Carriére machen, das Phantom des Ruhmes verlockt dich— ich finde das natürlich in deinem Alter und bei dem von dir erwählten Berufe, aber du haſt eine große Hauptſache vergeſſen!

Welche, wenn ich fragen darf?

Nichts weiter als eine Kleinigkeit, den Egoismus und die Erbärmlichkeit der Menſchen. Sieh dich doch um unter deinen Kameraden— wer wird befördert, zu höheren Stellen heraufgeſchoben, während die Anderen unbeachtet den gewöhnlichen Weg wandern?— der Reiche, der durch ſeine Geburt Bevorzugte. So iſt es wenig⸗ ſtens bei uns in Rußland. Ja, wenn du ein Fürſt, auch nur ein Graf oder ſo etwas und dabei reich wäreſt — o, längſt würden die Epauletten des Stabsoffiziers deine Schultern ſchmücken, aber der einfache Capitän Ardatow, wenn auch ein anerkannt tüchtiger Offizier, er wird nicht ſo anmaßend ſein, zu verlangen, mit den hochgeſtellten Kameraden in⸗gleicher Weiſe avanciren zu wollen.

Im Kriege iſt das Alles anders, erwiederte er nicht ohne eine ſichtbare Verſtimmung, im Kriege nimmt man

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