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neigung, welche durchaus gegenſeitig iſt, ſetzte er lachend hinzu.
Du nimmſt dieſe wichtige Sache zu leicht— ich be⸗ greife dich darin nicht! Du thuſt nichts, um dich bei dem Fürſten in Gunſt zu ſetzen, was dir bei deinen Ta⸗ lenten und vielen beſtechenden Eigenſchaften nicht im mindeſten ſchwer fallen kann, wenn du nur wollteſt; aber du willtſt es nicht! Kannſt du verlangen, daß dir der Fürſt entgegenkommt, wenn du ihm durch dein Benehmen täglich zeigſt, wie wenig Werth du darauf legſt? Er hat doch wahrlich kein Intereſſe dazu, aber du ſollteſt ein⸗ ſehen, daß es ſehr entſchieden in dem deinigen läge, ſeine Gunſt zu gewinnen, was durchaus nicht ſchwie⸗ rig iſt.
Mag es ſein, meinetwegen, ſagte er leichthin— ich kann nicht dafür, daß ich es nicht einſehe, und du haſt Recht, ich ſehe es nicht ein. Mag er ſein Vermögen ver⸗ machen, wem er will, mag er ſich dazu Perſonen verſchrei⸗ ben laſſen, woher es ihm beliebt— was kümmert das mich? Zur Erbſchleicherei beſitze ich einmal kein Talent, ſo etwas verträgt ſich ſchon nicht mit der Ehre des Sol⸗ daten— hier, fuhr er mit lebhafterer Stimme fort, in⸗ dem er die Hand an den Griff ſeines Degens legte, hier iſt die Wünſchelruthe, mit welchet ich nach Schätzen


