Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 1. Theil (1865)
Entstehung
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Reinlichkeit bei der Zubereitung der Speiſen als erſte Bedingung obenan ſteht.

Die Oberſtin wurde hier, wie überall, von der zahl⸗ reichen männlichen und weiblichen Dienerſchaft mit ſela— viſcher Unterwürfigkeit empfangen, und ſelbſt der Sohn des mächtigen Frankreichs, welches geſonnen war, ganz Rußland, wenn auch vielleicht als ein etw dauliches Gericht, zu verſpeiſen, machte nahme. Obgleich die Unterredung der Ob ſich nur auf die Feſtſtellung des Speiſczette beſchränkte, ſo hatte ſie doch keineswegs ein

Der Fürſt war ein Feinſchmecker und Werth auf gute Gerichte; da er jedo dauung in ſtetem Unfrieden lebte u ſeines ſchwachen Magens den mange e ſen zuſchob, ſo hatte der höhere Leiter der eine keineswegs leichte Aufgabe zu löſen. Die Oberſtin wußte außerdem aus Erfahrung, wie nachhaltig ſchlecht und un⸗ leidlich die Stimmung des Fürſten blieb, wenn er an den Speiſen etwas zu tadeln fand, und wie ſehr er bemüht war, etwas daran zu finden. Sie hatte daher vollkom⸗ men Urſache, in dieſer Beziehung mit Sorgſamkeit zu verfahren, und ſie that es an jenem Tage um ſo mehr der angekommenen Gäſte wegen. Es wurde daher Man⸗ ches geändert, Manches geſtrichen und Manches hinzuge⸗