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em die Oberſtin das Zimmer des Fürſten ver⸗ laſſen hatte, ſchritt ſie den langen Corridor hinunter und
begab ſi räumige Küche, welche ſich im Sou⸗ terrain fand. Dieſe ganz nach franzöſiſchem
Muſter eiſebereitungs⸗Anſtalt entſprach in jeder Beziehung allen Anforderungen, welche die höhere Kochkunſt zur Ausübung ihrer oftmals ſehr verwickelten Aufgaben beanſprucht. Sie war hell, geräumig, hoch gewölbt, Alles blank und reinlich und ſelbſt die Luft frei von Dämpfen und Gerüchen, da für einen gehörigen Wechſel geſorgt war. Der Vertreter jener Kunſt ſelbſt, welche man immer noch nicht nach ihrem wahren Werthe ſchätzt, ſondern ſtets mit einer gewiſſen, durchaus übel angebrachten Verſchämtheit behandelt, war natürlich ein Franzoſe und trug mit ſeinen zahlreichen Gehülfen jenes leichte, weiße Coſtume, welches darthun ſoll, daß die


