Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Ost und West : 1. Theil (1865)
Entstehung
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Verſtecke hervorlugte. Nur die dunklen Augen blickten mit dem ſonſtigen Feuer und der ihr eigenen Unruhe.

Walther ſtand vor ihm und hielt ein zuſammengefal⸗ tetes Papier in der Hand, welches der Graf ihm ſo eben übergeben hatte. In ſeinem Aeußern war keine bemerkens⸗ werthe Aenderung vorgegangen, nur etwas blaſſer und ernſter ſah er aus.

Sie haben jetzt die Vollmacht, mein lieber Director, ſagte der Graf mit einem tieferen Athemzuge die un⸗ bedingte Vollmacht ich glaube Ihnen keinen größeren

Beweis meines Vertrauens geben zu können.

Walther machte ſchweigend eine zuſtimmende Be⸗ wegung.

Sie haben während meiner langen Krankheit, fuhr der Graf, gleichſam ſich ſelbſt rechtfertigend, fort, meine Angelegenheiten ſo ſehr zu meiner Zufriedenheit geführt, dabei, wie ich glaube, Ihre eigenen ſo wenig berückſichtigt, daß es undankbar von mir wäre, dies nicht anerkennen zu wollen. Ich thue dies ja auch im vollſten Maße, da ich Ihnen eine ſo unbedingte Vollmacht ertheile.

Ich werde nach Kräften bemüht ſein, Ihr Vertrauen zu rechtfertigen, Herr Graf.

Davon bin ich überzeugt, völlig überzeugt; Sie haben es mir ja bereits bewieſen. Es hat mir ſehr leid gethan, daß die Umſtände Ihrer beabſichtigten Reiſe nach Paris