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hindernd in den Weg traten, jedoch es war nicht meine Schuld. Ich würde Ihnen den Urlaub gern ertheilt haben, gewiß, ſehr gern, wenn mich nicht dieſe unglück⸗ liche Krankheit heimgeſucht hätte, an welcher lediglich die Nachläſſigkeit Friedrich's die Schuld trägt, der mir eine noch feuchte Binde gebracht hat— indeß nun iſt es vor⸗ über— Gott ſei Dank, ſetzte er mit einem Seufzer hin⸗ zu, und ich fühle mich wieder ziemlich kräftig. Wenn ich nur nicht auf dieſer weiten und langen Reiſe einen Rückfall bekomme!
Ich bin überzeugt, daß die Reiſe ſehr wohlthätig für Sie ſein wird. Andere Luft, andere Menſchen, an⸗ dere Gedanken— das wird Sie kräftigen und ſtärken.
Andere Gedanken? fragte der Graf zweifelhaft— ich glaube, ich werde doch immer an Wallfort zurückdenken, wie es hier geht und ſteht— vielleicht mehr, als wenn ich anweſend wäre.
Das wird ſich alles ändern, wenn Sie erſt der hei⸗ miſchen Umgebung entrückt ſind und andere Eindrücke in ſich aufnehmen.
Werden dieſe Eindrücke angenehm ſein? Glauben Sie eine Reiſe nach Rußland gehöre zu denjenigen, welche beſonders angenehme Eindrücke hervorzurufen im Stande wären? Ja, wenn es nach dem Süden ginge, wo es


