Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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richt mitzutheilen, welche Sie ſehr glücklich gemacht haben muß und die Sie Alfred nicht vorenthalten haben.

Ich glaubte wirklich nicht, daß Sie ſo viel Antheil an dieſen Dingen nähmen.

Das glaubten Sie? Habe ich Ihnen Veranlaſſung dazu gegeben? Doch ich will mich nicht in Ihr Vertrauen drängen, wenn...

O, wie können Sie ſo etwas glauben! unterbrach er ſie. Hier, hier iſt der Brief meines Freundes und Wohl⸗ thäters, leſen Sie ihn und überzeugen Sie Sich ſelbſt, wie Unrecht ich Margot gethan.

Ich danke Ihnen, erwiederte ſie mit einem langen Blicke, indem ſie ſich auf eine Bank ſetzte, während er ſchwei⸗ gend vor ihr ſtehen blieb. Sie haben ihr ſehr Unrecht ge⸗ than, ſagte ſie dann, ihm den Brief zurückgebend, und ich freue mich, daß ich Ihrer Anſicht von Anfang an wider⸗ ſprochen habe. Und jetzt? fragte ſie nach einiger Zeit weiter.

Zetzt will ich wenigſtens mein Unrecht gegen ſie ganz wieder gut machen, ſagte er leiſe hier iſt auch Margot's

Brief leſen Sie auch den.

Sie nahm ſchweigend das kleine Papier, las es und gab es ihm dann eben ſo ſchweigend wieder zurück.

Wie ſchade, ſagte ſie dann, daß ich dieſe Margot nicht auch kennen und lieben lernen kann, es würde mich ſehr glücklich machen!

Gräfin und Marquiſe. 1V. 15