Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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ten, geräuſchlos zur Erde hinab, wo ſie ſich den vorange⸗ gangenen Gefährten zugeſellten. Der Himmel prangte wieder in der Röthe des Abends, während einzelne Sterne am öſtlichen Himmel zaghaft und noch kaum ſichtbar auf die ſich zum Schlummer vorbereitende Erde herabblickten.

Er ging mit ihr durch einen breiten, lichten Weg des Parkes; die Abendröthe lag auf ihrem ſchönen, edlen Ge⸗ ſichte, ſo daß es zweifelhaft blieb, ob die Erregung ihrer Seele oder der Schein des Himmels die leiſe Gluth, von welcher es überhaucht war, darauf gelegt hatte.

Sie ſind fremd gegen mich geworden in den letzten Tagen, ſagte ſie, nachdem ſie eine Zeit lang ſchweigend

neben einander hingeſchritten waren, Sie ſind verändert,

ohne daß ich habe ergründen können, weshalb. Verändert? Fremd? fragte er mit ſichtlicher Verle⸗ genheit— ich wüßte wirklich nicht....

Als wir damals in dem Walde zuſammentrafen, fuhr ſie nicht ohne einige Anſtrengung fort, ſchenkten Sie mir Ihr volles Vertrauen, und ich habe keine Urſache, es zu ver⸗ heimlichen, daß mich dies ſehr erfreut hat— aber Sie ſchei⸗ nen es bereut zu haben.

Bereut? fragte er, während ſeine Stimme unmerklich bebte— weshalb haben Sie eine ſo kränkende Meinung von mir?

Weil Sie Ihr Vertrauen nicht fortſetzen, fagte ſie leiſe, weil Sie Anſtand nehmen, mir ebenfalls eine Nach⸗