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heirathen wollen, ſie wäre gewiß mit ihm unglücklich ge⸗ worden.
„Ach, wenn ich wieder mit Ihnen nach der Fichtenau reiſen könnte, lieber Onkel! ſagte ſie— ſie nennt mich zum großen Aerger ihrer Mutter immer noch Onkel— als ſie von mir erfuhr, daß ich nun endlich doch Paris verlaſſen müſſe, wo ich allein Ihretwegen ſo viel länger geblieben war— wie glücklich würde ich ſein! Sie hatte Mühe, die Thränen bei dieſen Worten zurück zu halten, und ich er⸗ kannte wieder, daß ſie noch ganz mit der alten Liebe an uns hängt und daß ich ihr recht Unrecht. gethan habe, als ich daran zweifelte. Ich habe es ihr längſt im Stillen ab⸗
gebeten. Ihr ſehnlichſter Wunſch iſt es, uns einmal wie⸗ der zu beſuchen und einige Zeit bei uns zuzubringen. Als ſie ihre Eltern in meiner Gegenwart darum bat, habe ich mich jedoch aus den Mienen der Frau Marguiſe hinläng⸗ lich überzeugt, daß dies niemals geſchehen wird, obgleich die Frau ihren Wünſchen nicht direct entgegentrat.
„Ich mußte ihr verſprechen, ſogleich an meine Frau zu ſchreiben und einen Brief von ihr beizulegen, den ſie mir am anderen Tage übergab; dann fragte ſie mich, ob ich auch an Sie ſchreiben würde, und als ich dieſe Frage natürlich bejahte, leuchtete eine hohe Freude aus ihren Au⸗ gen. Grüßen Sie Herrn Rohneck recht oft und recht herz⸗
üich von mir, ſagte ſie— er wird dann wohl ein paar Zei⸗
len an mich ſchreiben, damit ich ihm antworten kann.
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