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ich that es, obgleich ich ſah, wie unangenehm es der Alten war. Ja, gerade weil dieſe ein Geſicht machte, wie eine Katze im Regen, ging ich nun täglich hin, ſaß Stunden lang bei Margot und ihrem Bruder, den ich hochachten ge⸗ lernt habe, und fuhr mit ihnen aus, ganz wie ſie es wünſchte. Die Alte fragte mich zwar oft, wann ich abrei⸗ ſen würde; ich rückte den Tag immer wieder hinaus, meine Geſchäfte vorſchützend, und ſo bin ich noch hier, während ich ſchon vor einer Woche abreiſen wollte.
„Eines Tages war die Mutter beſonders freundlich gegen mich, und ich merkte bald, daß dies einen Grund haben müſſe, wie es denn auch der Fall war. Sie bat mich nämlich, in Anweſenheit eines Herrn, der wahrſchein⸗ lich bald erſcheinen werde, nicht zu erwähnen, daß Margot längere Zeit bei uns gewohnt habe, weil ſie überflüffige Erörterungen zu vermeiden wünſche und bisher Jedermann geſagt habe, Margot ſei in einer Penſion geweſen. Ich verhielt mich ſchweigſam und ſagte weder das Eine noch das Andere, obgleich jener Mann, ein Herzog, mich mit argwöhniſchen, mißtrauiſchen Blicken betrachtete. Bei die⸗ ſer Gelegenheit erfuhr ich denn auch, daß dieſer Herzog von Villervi ſich um Margot's Hand beworben, aber einen Korb von ihr erhalten habe, obgleich ihre Eltern dieſe Verbindung dringend gewünſcht hatten. Ich kann es ihr nicht verdenken, daß ſie dieſen blaſirten Menſchen nicht hat


