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einſt in ihr Erbe theilen wird? Was kümmert mich dieſes Erbe, was überhaupt ihr Vermögen, ich liebe ſie, und des⸗ halb wollte und will ich ſie zu meiner Gattin machen. Ich freue mich, daß ihr der Zufall die Gelegenheit und den Beweis geliefert hat oder liefern wird, daß ich nur ſie, nur ihren Beſitz erſtrebe und ſie wirklich wahr und uneigen⸗ nützig liebe.
Die Marquiſe hatte dieſe Rede des Herzogs mit ſich immer vermehrendem Erſtaunen angehört, ſie war verwirrt, ihre Menſchenkenntniß hatte ſie vollſtändig im Stiche ge⸗ laſſen.
Iſt das Ihr wirklicher Ernſt, Herr Herzog? fragte ſie dann nach einiger Zeit. Haben Sie Alles wohl er⸗ wogen?
Scheint Ihnen denn mein Benehmen ſo ſehr außer⸗ gewöhnlich? fragte er lächelnd. Ich wüßte wirklich nicht, wie es anders ſein ſollte.
Aber wenn Margot auch jetzt noch auf ihrer Weige⸗ rung beharrt?
Sie wird es vielleicht jetzt weniger— doch das wird ſich ja zeigen. Laſſen Sie es aber für uns Beide als feſt⸗ ſtehend gelten, fuhr er mit feſterer Betonung ſeiner Worte fort, daß ſich durch die Ankunft Ihres Sohnes in meinem Verhältniß zu Margot nichts geändert hat. Bleiben Sie meine Verbündete, wie Sie es bisher waren, dann hoffe


