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Ihr Herr Sohn iſt wohl und munter, friſch und geſund?
Sein Befinden läßt nichts zu wünſchen übrig.
Der Augenblick des Wiederſehens wird Sie für alle Schmerzen, für alle Leiden, die Sie erduldet, entſchädigt haben.
Ja, das hat er, erwiederte ſie, ohne ihre Blicke von ihm abzuwenden— aber ich kann mich ſelbſt noch immer nicht recht in den Gedanken finden— es hat ſich dadurch plötzlich ſo Vieles geändert.
Geändert? fragte er mit dem Ausdrucke der Verwun⸗ derung; aber natürlich, ſetzte er kheilnehmend hinzu, Sie haben wieder einen Sohn, einen braven, mit dem Ruhme des Krieges geſchmückten Sohn, das Geſchlecht der Beau⸗ mont wird nicht ausſterben, wenigſtens lebt Ihnen nun ein Erhalter desſelben.
Und das erweckt in Ihnen eine ſo freudige Em⸗ pfindung?
Halten Sie es für möglich, daß es anders ſein könnte?
Und Margot? fragte ſie mit langſamer und betonen⸗ der Stimme.
O, Margot wird ſich gewiß eben ſo ſehr gefreut ha⸗ ben, eben ſo glücklich ſein!
Das iſt anzunehmen, aber das meinte ich nicht—
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