Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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ten erhalten, und ich kann mir den Schein geben, als ob ich ungeachtet der veränderten Umſtände in meinem Vor⸗ haben beharrte, ohne befürchten zu müſſen, daß am Ende dennoch Ernſt aus der Sache würde. Man wird meine Uneigennützigkeit, meine redlichen Abſichten bewundern— meine Freunde werden die Achſeln zucken und irre an mir werden, aber mich ſchließlich dennoch anſtaunen.— Warum ſollte ich dieſe Rolle nicht ſpielen, ſie iſt neu und um ſo intereſſanter, als ſie mir Abwechſelung und Zerſtreuung gewährt!—

Nachdem der Herzog zu dieſem Entſchluſſe gekommen war, ließ er ſich ankleiden, befahl den Wagen und fuhr zu der Wohnung des Marquis, um ſeinen Glückwunſch zu dem unerwarteten Ereigniſſe abzuſtatten. Er wurde von der Marquiſe empfangen, und es war ihm angenehm, daß er ſie allein traf.

Laſſen Sie mich einer der Erſten ſein, ſagte er mit der Miene der freudigſten Theilnahme, indem er der Mar⸗ quiſe die Hand küßte, dem es vergönnt iſt, Ihnen zu dem frohen Ereigniſſe Glück zu wünſchen; es bedarf gewiß kei⸗ ner weiteren Verſicherung, wie ſehr ich mich darüber freue.

Die Margquife betrachtete ihn mit einem zuerſt über⸗ raſchten, dann zweifelnden und forſchenden Ausdrucke. Ich danke Ihnen, Herr Herzog, ſagte ſie dann, ich habe nichts Anderes von Ihnen erwartet.

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