Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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lichkeit Du damals, als ich Dich zuletzt ſah, für den Retter Deines Lebens auftratſt— ich beneidete dieſen Mann förmlich deshalb— aber er verdiente es, ſetzte er, ſie be⸗ obachtend, hinzu— hat er ſich noch längere Zeit in der Fich⸗ tenau aufgehalten?

Weshalb fragſt Du mich das? ſagte ſie ſo leiſe, daß er ihre Worte kaum zu verſtehen vermochte— weshalb gerade jetzt und in dieſer Weiſe?

Und warum beantworteſt Du meine Frage nicht? Scheueſt Du Dich, von dieſem Manne zu ſprechen2

Ich ſollte mich ſcheuen, von ihm zu ſprechen? wieder⸗ holte ſie mit feſterer Stimme. O nein, gewiß nicht, das wäre im höchſten Grade undankbar, denn er war mein Lehrer, dem ich viel, viel zu danken habe!

Er betrachtete ſie eine Zeit lang, während ſie ver⸗ legen zur Erde blickte. Und er blieb noch längere Zeit in der Fichtenau? fragte er dann.

Noch ein halbes Jahr.

Und dann?

Dann ging er in ſeine Heimath nach Schleſien zurück, wo er eine gute Stelle erhalten hatte— zu ſeiner Mutter.

Du haſt ihn ſpäter nicht wieder geſehen? Er wollte zum Frühjahre zurückkehren— der Tag

3 ſeiner Ankunft war ſchon feſtgeſetzt— aber ich mußte fort

— vorher— ich habe ihn nicht wieder geſehen.