Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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fuhr er mit finſterem Blicke fort, der Herzog? Sie müſſen ihn nicht kennen, ſonſt würden ſie nicht auf eine ſo wider⸗ ſinnige Idee gekommen ſein. Sei deshalb ganz ohne Sorgen— der Herzog ſoll Dich nicht ferner behelligen, wenn Du es ſelbſt nicht willſt, und Du wirſt es nicht wollen, das hoffe ich von Dir!

Ach, Ravul, rief ſie in freudigem Ueberſtrömen ihres Gefühls, ach, wie glücklich Du mich machſt! O, nun iſt Alles gut, nun kann ich wieder heiter und froh ſein!

Aber haſt Du ihm denn nicht geſagt, daß Du ihn ausſchlägſt? Was bedarf es noch mehr?

Freilich habe ich ihm das geſagt; aber er erwiederte mir, ich würde meine Anſichten ſchon ändern, wenn ich er⸗ kannt hätte, daß— daß er mich wirklich und wahr liebe — ich würde, ſagte er, ſpäter ſelbſt über meine Abneigung lächeln— und er könne deshalb ſeine Bewerbung nicht aufgeben.

Der eitle, ſelbſtgefällige Thor, rief er mit verächtli⸗ chem Tone— das ſieht ihm ähnlich! Aber ſei ganz unbe⸗ ſorgt, fuhr er lächelnd fort— ich werde mit ihm reden— und es wird weiter nichts bedürfen, verlaß Dich darauf — die Sache iſt abgemacht— für immer!

Aber die Eltern— denkſt Du auch an die Eltern?

Die Eltern kennen den Herzog nicht, ſonſt würden ſie niemals ihre Zuſtimmung gegeben haben— aber ich kenne ihn und werde es nicht dulden, daß er der Gatte