Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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licher Schuldner ſein, ſagte ſie mit niedergeſchlagenen Augen.

Du biſt aber noch lange, noch faſt ein Jahr in der Fichtenau geblieben, fragte er weiter, weshalb haben Dich die Eltern nicht früher zurücktommen laſſen?

Sie wußten nicht, daß ich dort war; erſt Dein Brief aus Spanien hat ſie davon in Kenntniß geſetzt.

Mein Brief aus Spanien? fragte er verwundert; das iſt nicht möglich, denn ich habe es ſogleich geſchrieben — doch grübeln wir nicht darüber, Du biſt jetzt hier, und das iſt die Hauptſache. Aber Du ſcheinſt Dich gar nicht darüber zu freuen, ſetzte er, ſie forſchend anſehend, hinzu, Du biſt nicht ſo fröhlich und heiter, wie damals, als ich Dich drüben in Deutſchland geſehen.

Ich kann mich immer noch nicht recht hier einleben, ſagte ſie ausweichend; es iſt Alles ſo ſehr verſchieden, ſo ganz anders, das Leben, die Beſchäftigung— und die Menſchen. Aber nun, nun, da Du wieder bei mir biſt, nun wird Alles gut werden, fuhr ſie erregt fort; Du wirſt mir zur Seite ſtehen, mich nicht verlaſſen, mich beſchützen, wie Du es ſchon einmal gethan haſt.

Nicht verlaſſen? Beſchützen? fragte er verwundert — Schweſterchen, was haſt Du für thörichte Ideen? Wer ſollte Dir hier, im Hauſe Deiner Eltern, etwas zu Leide thun wollen— wer ſollte die Macht dazu haben?

Ach, vergib mir, Raoul, erwiederte ſie mit bebender