Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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lich froh, wie— ich weiß ſelbſt nicht, wie— komm, komm, Raoul, Du mußt mir beſonders die näheren Umſtände Deiner Flucht erzählen.

Es war ſehr ſpät, als man ſich endlich trennte, und noch außergewöhnlich früh am nächſten Tage, als Ravul und Margot ſchon wieder beiſammen in der ſchattigen, kühlen Laube des Gartens ſaßen.

Es iſt mir faſt, ſagte Raoul, als wären wir gar nicht getrennt geweſen, und doch liegt eine lange Zeit zwi⸗ ſchen heute und demjenigen Morgen, an welchei wir auch zuſammen in einer Laube ſaßen und Du mir Deine Ge⸗ ſchichte erzählteſt, die Gefahren, in welchen Du geſchwebt, und wie Du daraus errettet worden warſt. Aber ſo iſt der Menſch, er vergißt leicht und ſchnell die Leiden, welche er erduldet hat, und knüpft ſeine Erinnerungen immer an ihm lieb gewordene Ereigniſſe. Gedenkſt Du auch noch jenes Morgens?

Ach, wie könnte ich ihn jemals vergeſſen, erwiederte ſie tief erröthend— Deine Liebe zu mir, welche Dich be⸗ ſtimmte, mit Gefahr Deines eigenen Lebens meine Bitte zu erfüllen!

Die Sache war ſo gefährlich gar nicht, ſcherzte er, aber ich hoffe, daß unſere Abſicht erreicht worden und der Retter Deines Lebens der Gefahr entgangen iſt.

Gewiß, gewiß— er wird dafür Dein lebensläng.