Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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vergeblich ſein, meine Gefühle zu ſchildern, als ich zuerſt die Uniformen meiner Cameraden aus der Ferne erkannte, dann ihren Anruf hörte, erwiederte und endlich wieder im Schutze der Adler des Kaiſers zu der Gewißheit kam, der Gefahr, abermals in Gefangenſchaft zu gerathen, wirklich entgangen zu ſein.

Was mußt Du gelitten haben, mein armer Sohn, ſagte der Marquis, während ſich Margot inniger an ihn ſchmiegte— wie ſchrecklich, wie ſchrecklich! Nun, es iſt überſtanden, und jetzt ſollſt Du ausruhen, Dich pflegen, denn wir haben Frieden und werden keinen Krieg mehr führen.

Ja, jetzt bleibſt Du bei uns, Raoul, immer, bat Margot, auch wenn es wieder Krieg werden ſollte; Du

haſt genug gethan für den Ruhm Frankreichs, mehr iſt

nicht nöthig, mehr kann Niemand von Dir verlangen.

Das wird ſich Alles finden, erwiederte er lächelnd— ich bin jetzt hier und auf ein ganzes halbes Jahr beurlaubte freuen wir uns daher und laſſen wir die Sorge um die Zukunft.

Das Souper wartet ſchon längſt auf uns, bemerkt die Marquiſe, Du wirſt hungrig ſein, auch plaudert es ſich eben ſo gut, wenn wir behaglich am Tiſche ſitzen. Deine Erzählung war ohnehin ſehr rhapſodiſch, und wir haben noch ſehr Vieles zu fragen und zu hören.

Ja, gehen wir, ſagte der Marquis— ich bin ſo inner⸗