Teil eines Werkes 
4. Theil (1864)
Entstehung
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den hatte, und zurücktransportirt. Ich hörte ſpäter, daß man die Abſicht gehabt hatte, uns gegen ſpaniſche Officiere auszuwechſeln. Weshalb dies nicht geſchah, weiß ich nicht. Meine Gefährten ſtarben und mich brachte man nach Cadix, wo ich in einer dunkeln und feuchten Caſematte die ſchrecklichſte Zeit meines Lebens zugebracht habe. Zum Glücke war meine Wunde nicht gefährlich, denn man be⸗ kümmerte ſich nicht mehr darum, ſchien vielmehr verwun⸗ dert, daß ich immer noch nicht geſtorben ſei. Aus mei⸗ nem Gefängniſſe hörte ich nach Monaten den Donner der Kanonen, als Cadix von unſeren Heeren belagert wurde — aber die Hoffnung auf Befreiung ſchwand wieder und das hämiſche Geſicht meines Wärters verkündete mir eines Tages, daß die Franzoſen abgezogen ſeien. So war denn jede Hoffnung verſchwunden. Da erkrankte der Wärter, und ſtatt ſeiner brachte mir ſeine Tochter meine kümmerliche Nahrung. Ich will Euch mit den Einzelhei⸗ ten meiner Geſchichte nicht weiter behelligen; es gelang mir, Manuela's Mitleid für mich rege zu machen— ach, ich bin ihr zu ewigem Danke verpflichtet, denn ſie hat mit Gefahr ihres eigenen Lebens meine Flucht möglich ge⸗ macht. Sie verſchaffte mir andere Kleider, öffnete mir die Thüren des Gefängniſſes, gab mir einen ſicheren und zuverläſſigen, wenn auch widerwilligen Führer, und ſo ge⸗ langte ich nach mancherlei Gefahren und überſtandener ſoth endlich zu den franzöſiſchen Vorpoſten. Es würde