nach Paris— und mir geſagt, daß ich Deine Schweſter ſei— aber erſt, als Du todt warſt!
Ich habe nie, niemals daran gezweifelt, unterbrach er ſie, von Neuem ihre Hände drückend, die er noch nicht los⸗ gelaſſen hatte— aber wie iſt es gekommen 7 Erzähle, o, erzähle!
Die Eltern haben durch Deinen Brief meinen Auf⸗ enthalt erfahren, erwiederte ſie mit einem Seufzer, und da ließen ſie mich holen. Als ich ankam, warſt Du nicht hier und man verheimlichte mir die Nachricht Deines Todes— ach, wie traurig, wie ſo ſehr traurig war das Alles!
Aber jetzt hat die Trauer ein Ende, denn ich bin wie⸗ der bei Dir, wir ſind wieder zuſammen, und wenn wir uns auch vielleicht ſpäter trennen müſſen, Du biſt und bleibſt jetzt meine liebe, geliebte Schweſter!
Nicht wieder trennen, ſagte ſie mit beſorgter Stimme — Du darfſt nie, nie wieder von mir gehen— ach, nun iſt Alles gut, nun Du da biſt!
Ich bin bei Dir und bleibe bei Dir, erwiederte er beruhigend; aber habt Ihr denn nicht erfahren, daß ich kommen würde? Iſt mein Brief von Bayonne nicht einge⸗ troffen?
Niemand weiß bis jetzt, daß Du lebſt; ich allein, rief ſie im neuen Ausbruche ihrer Gefühle, ich allein! Jetzt erſt verſtehe ich, weshalb Du ſo erſchrecken konn⸗


