Teil eines Werkes 
3. Theil (1864)
Entstehung
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werden und können nicht gegen Ihren Wunſch und Willen die Meinige werden aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, Ihre Wünſche und Ihren Willen zu ändern. Das iſt es, was ich Ihnen zu erwiedern habe. Sagen Sie mir nicht, das würde nie geſchehen; das Herz eines ſo jun⸗ gen Mädchens kennt ſich ſelbſt am wenigſten und erſchließt ſich der Liebe eines ehrenwerthen Mannes, wenn es auch zuerſt davor zurückſchreckt, ſobald es erkannt hat, daß dieſe Liebe eine wahre und echte iſt. Laſſen wir das jetzt, fuhr er leidenſchaftlicher fort, als ſie reden wollte; ich weiß es ja bereits, daß meine Liebe bei Ihnen noch keine Erwiede⸗ rung findet aber verlangen Sie deshalb nicht von mir, daß ich meine Bewerbungen aufgebe jetzt weniger als ſonſt. Ich ſpreche offen und ohne Rückhalt zu Ihnen, wie Sie es zu mir thaten, mag es Ihnen immerhin anmaßend erſcheinen. Die Zeit wird dennoch kommen, wo Sie mich nicht mit dieſer Abneigung betrachten, wie in dem gegen⸗ wärtigen Angenblicke; Sie ſelbſt werden mir noch..

So laſſen wir es denn jetzt, unterbrach ſie ihn, und ihre Augen erglänzten in dem Gefühle ihrer beleidigten weiblichen Würde warten Sie es ab, ob dieſer Zeit⸗

punkt jemals kommen wird. Ich habe mich in Ihnen ge⸗

täuſcht, ich habe geglaubt, es würde nur meiner Erklärung bedürfen, um Sie doch laffen wir das, ich weiß jetzt, wie ich zu handeln habe, und nehme an, daß unſere Unter⸗ redung zu Ende iſt.