Teil eines Werkes 
3. Theil (1864)
Entstehung
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dem beide eine Zeit lang geſchwiegen, in der Ueberzeugung, in demſelben einen ſicheren und mächtigen Verbündeten zu finden aber Sie irren darin. So demüthigend dieſes Bekenntniß auch für mich ſein mag dieſer alte Gefährte iſt mir untreu geworden, denn die Liebe hat ihn aus dem Felde geſchlagen.

Sollten Sie mich nicht verſtanden haben? fragte ſie jetzt mit angſterfüllter Stimme ich ſagte.

D wiederholen Sie Ihre Worte nicht, unterbrach er

ſie; Sie haben ſich klar und beſtimmt ausgedrückt, und es

möchte Ihnen ſelbſt vielleicht ſpäter wünſchenswerther er⸗ ſcheinen, daß dieſe Worte nur einmal geſprochen wurden. Aber würden Sie wirklich an die Wahrheit meiner Liebe glauben, wenn ich mich durch eine, wie ich hoffe, ſelbſt nicht verſtandene Weigerung abſchrecken und mich be⸗ ſtimmen ließe, einem Glücke zu entſagen, deſſen Werth ich in dieſem Augenblicke erſt in ſeiner ganzen Größe erkenne? Nein, Margot, dann hätten ſie Recht, dann würde ich Ihrer und meiner ſelbſt unwürdig handeln!

Aber es iſt ja unmöglich, ganz unmöglich..

Was iſt unmöglich? fragte er ruhig.

Daß Sie gegen meinen Wunſch, gegen meinen Wil⸗ len dem Gedanken Raum geben könnten...

Ihre Stimme ſtockte, ſie vollendete den Satz nicht, den ſie nicht auszuſprechen vermochte.

Das iſt allerdings ganz unmöglich, ergänzte er; Sie