Teil eines Werkes 
3. Theil (1864)
Entstehung
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Das iſt allerdings ein ſehr eiliges und offenes Ge⸗ ſtändniß, und dabei kurz und klar.

Sollte ich vielleicht anders handeln? fragte ſie, in⸗ dem jetzt ein ſchwaches Roth über ihre bleichen Wangen hinflog ſollte ich Sie vielleicht täuſchen? Ich habe Ver⸗ trauen zu Ihnen, deshalb mache ich kein Hehl daraus, daß ich daß ich genöthigt bin, Ihre Bewerbungen zurückzu⸗ weiſen, ſelbſt dem Willen meiner Eltern entgegentreten muß. Ich bin feſt überzeugt, dieſe Erklärung wird für Sie genügen, um einer Idee zu entſagen, deren Ausführung uns beide ſehr unglücklich machen würde und auf der noch zu beharren Ihrer ſelbſt unwürdig ſein würde.

Der Herzog hatte eine ſo beſtimmte Sprache offenbar nicht erwartet und es lagerte ſich ein Schatten über ſein Geſicht, während er Margot mit ſehr gemiſchten Empfin⸗ dungen betrachtete. Aber ſie erſchien ihm gerade jetzt be⸗ gehrungswerther als je, denn das harmloſe, durch ſeine un⸗ ſchuldsvolle Lieblichkeit ſo anziehende Kind war mit Einem Male etwas ganz Anderes geworden, ein ſelbſtbewußtes, ihm widerſtehendes Weib, deſſen Beſitz um ſo verlockender wurde, je ſchwieriger er zu erlangen war. Sie war ihm niemals ſchöner vorgekommen, als in dieſem Augenblicke, da ſie, in ſichtlichem Kampfe mit ihrer inneren Erregung, bald erbleichend, bald erröthend vor ihm ſaß mit dem Ver⸗ ſuche, die Augen zu ihm aufzuſchlagen, ohne es zu können. Sie appelliren an meinen Stolz, ſagte er dann, nach⸗