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ſie ſich zu benehmen habe, und ihr dabei nochmals mitzu⸗ theilen, daß dieſe Verbindung ihr und ihres Vaters be⸗ ſtimmter Wunſch ſei, und ſie daher ſchon aus kindlicher Pflicht derſelben nicht länger entgegentreten dürfe. Margot hörte dieſe Worte kaum und erwiderte nicht darauf, denn ſie dachte nur an die Unterredung mit dem Herzoge und war überzeugt, daß mit derſelben Alles beendet ſein werde.
Ich habe vor Allem nochmals Ihre Verzeihung zu erbitten, ſagte er mit freundlicher und ruhiger Stimme, nachdem er ſie faſt ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, daß ich es gewagt habe, vorgeſtern Abend ſo ſpät und unangemeldet
bei Ihnen zu erſcheinen— ich habe nichts zur Entſchuldi⸗
gung dieſes Schrittes anzuführen, als Eines— das Sie entweder anerkennen oder verwerfen; indem Sie dies thun, entſcheiden Sie zugleich über mein Glück.
Herr Herzog, ſagte ſie mit ſichtlicher Anſtrengung, und indem ſie ſich vergeblich bemühte, ſeinen feſt auf ſie gerich⸗ teten Blick zu erwiedern, Herr Herzog— ſprechen wir nicht über an ſich gleichgültige Dinge— ich weiß, weshalb Sie hier ſind— meine Eltern haben mich davon in Kennt⸗ niß geſetzt.
Wenn Sie das wiſſen, unterbrach er ſie, ſo..
Hören Sie mich an, ſagte ſie mit feſterem Tone, es wird jedenfalls beſſer für uns Beide ſein, denn ich— ich kann den Wünſchen meiner Eltern nicht entſprechen.


