Teil eines Werkes 
3. Theil (1864)
Entstehung
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ängſtlich zurücktrat bin ich denn nicht Dein einziges Kind?

Ja, Du biſt jetzt mein einziges Kind, ſagte er nicht ohne Bewegung, indem er ihre Hand ergriff deshalb mußt Du aber auch überzeugt ſein, daß ich Dein Glück will, wenn Du dies auch noch nicht einſiehſt. Später wirſt Du mir danken gewiß, das wirſt Du darum ſeijetzt vernünf⸗ tig, ſei gut, meine liebe Margot, erfülle den Wunſch Deiner Eltern, denen Du zum Gehorſam verpflichtet biſt. Geh' jetzt, geh' jetzt, ich habe wirklich keine Zeit mehr. Mein Gott, ich bin ſo mit Geſchäften überhäuft, daß ich kaum zu Athem kommen kann. Sprich mit der Mutter, ſie wird Dir Alles ſagen.

Ich kann nicht, Vater, rief ſie leidenſchaftlich ich werde nie und nimmer einwilligen ganz beſtimmt und gewiß nicht keine Gewalt wird mich zwingen!

Sprich nicht in dieſer Weiſe mit mir, ſagte er, indem er ſeine Verlegenheit unter einer zornigen Miene verbarg das paßt und ſchickt ſich nicht für Dich aber ich kann mich wirklich nicht weiter mit Dir einlaſſen die Sache iſt einmal abgemacht und läßt ſich nicht mehr ändern. Sei doch vernünftig, fuhr er fort, als Margot bleich, mit nie⸗ dergeſchlagenen Augen und gefalteten Händen, ein Bild der tiefſten Verzweiflung, vor ihm ſtand; ſei nicht ſo auf⸗ geregt, mein gutes Kind, ſetzte er mit ſchwankender Stimme hinzu wenn ich doch, ich muß jetzt wirklich fort, ich

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