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ruhig ſeid, ſo daß Ihr die Fremden ſehen und ſprechen könnt ohne unnöthige Aufregung, dann kommt heruntet, damit wir weiter verabreden und berathen, was zu thun nöthig iſt.
Wehring's Frau begleitete Margot nach dem Rathe ihres Mannes auf ihr Zimmer und blieb bei ihr, bis die Abenddämmerung ſich darin verbreitete; aber ſie ſprachen wenig mit einander, ſondern gaben ſich ihrem Schmerze und ihrer Trauer hin, ohne eine ruhigere und troſtvollere Anſchauung zu gewirnen. Wehring war genöthigt, ſelbſt hinauf zu gehen und ſie zu holen, und er bedurfte abermals einer längeren Zeit, ehe Beide wenigſtens äußerlich ſo weit gefaßt waren, um mit ihm gehen zu können und die Frem⸗ den zu ſprechen.
Die Fremden benahmen ſich höflich und rückſichtsvoll, und das Geſpräch bewegte ſich eine Zeit lang in allgemei⸗ ner, den eigentlichen Gegenſtand umgehender Weiſe. Der Bevollmächtigte des Marquis und mehr noch ſeine Beglei⸗ terin betrachteten Margot mit großer Aufmerkſamkeit, ſchie⸗ nen aber von dem Ergebniſſe ihrer Beobachtung ſichtlich befriedigt zu ſein. Endlich ging der Fremde zum eigentli⸗ chen Gegenſtande ſeiner Sendung über.
Herr Wehring wird Ihnen den Zweck unſerer Abwe⸗ ſenheit mitgetheilt haben, wandte er ſich an Margot. Ich ſchätze mich glücklich, der Ueberbringer einer ſo freudigen Botſchaft an die junge Marquiſe de Beaumont zu ſein,


