Teil eines Werkes 
3. Theil (1864)
Entstehung
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wirſt ſie lieben und glücklich ſein. WDu ſollſt uns des⸗ halb nicht vergeſſen, fuhr er fort, als er ſah, mit welchen tief traurigen, ſchmerzerfüllten Blicken ſie ihn anſah gewiß nicht. Wir werden uns ſchreiben, uns auch vielleicht einmal beſuchen wer kann das Alles wiſſen! Jetzt mache Dich aber mit dem Gedanken vertraut, zu Deinen Eltern zurückzukehren. Gib Dich nicht allein dem Schmerze hin, von hier und von uns ſcheiden zu müſſen. Du gehſt zu Deinen Eltern, mein Kino, dies mußt Du keinen Au⸗ genblick vergeſſen, zu Deinem Bruder, den Du ja auch ſehr liebſt. Wir ſind doch einmal Deine Eltern nicht, ſetzte er mit leiſe bebender Stimme hinzu, und wenn wir Dich auch ſehr lieb haben und es uns ſehr traurig macht, daß Du uns verlaſſen mußt, ſo freuen wir uns doch über Dein Glück, mein gutes Kind denn ein Glück iſt es für Dich, wenn Du es auch jetzt nicht als ſolches erkennſt. Ich kann nicht, ich kann nicht! rief ſie wieder außer ſich, indem ſie von Neuem Wehring's Frau umſchlang, die während der ganzen Zeit in troſtloſem Schweigen dage⸗ ſeſſen hatte o, hilf, hilf mir, Mutter ich kann Dich nicht verlaſſen!

Geht jetzt hinauf, ſagte Wehring feſt geht Beide zuſammen hinauf ſprecht Euch aus rede ihr zu, Anna, ſetzte er bittend hinzu und wenn Ihr gefaßt und

6 der gepflanzt hat, mit erneuter Kraft erwachen Du