Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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diejenige Heiterkeit zur Schan zu tragen, welche ſie beab⸗

ſichtigte. Haben Sie meinen Brief geleſen, Margot? fragte er

mit leiſer Stimme, als er ſpäter mit ihr allein war. 1 Ja, ja, erwiederte ſie eben ſo leiſe und ohne daß es

ihr gelang, ihn anzuſehen, denn ſie vermochte es nicht ich habe ihn geleſen und mich ſehr darüber gefreut. Gefreut? fragte er erſtaunt und euttäuſcht. Ja, denn Ihre Wünſche werden ſich ja jetzt erfüllen Sie können zu den Ihrigen zurückkehren erhalten eine gute Stelle ſollte ich mich nicht darüber freuen? Und ſonſt haben Sie nichts Anderes gedacht? Richt daran, daß wir nun nicht mehr zuſammen ſein werden ſo wie bisher, daß ich nicht mehr bei Ihnen ſein kann, um mit Ihnen zu muſiciren und mit Ihnen ſo Vieles, Vieles zu beſprechen daran haben Sie gar nicht gedacht? O ja, erwiederte ſie mit bebender Stimme daran habe ich auch gedacht, denn Sie werden nicht glauben, ge⸗ wiß nicht glauben, ich wüßte es nicht, zu welchem Danke ich Ihnen verpflichtet bin aber gerade deshalb freue ich mich von ganzem Herzen, daß Sie ſo glücklich werden. Wiſſen Sie gewiß, daß dies zu meinem Glücke füh⸗

ren wird2 Werde ich nicht immer an jene Stunden zurück⸗ denken müſſen, die wir zuſammen verlebt haben, an jene Stunden, welche jetzt.

Man ruft mich, flüſterte ſie, indem ſie haſtig aufſprang