ſeiner Geſellſchaſt zubringen konnte,— gefreut hatte— den ganzen Tag, wie Alles Bezug hatte darauf, und ſie eigentlich nur deshalb ſo begierig und freudig gelernt, ge⸗ ſungen und geſpielt habe, damit er es hören, er ſie lo⸗ ₰ ben ſolle. Das war nun Alles, Alles vorbei, und ſie konnte lange Zeit in ihrem Schmerze es ſich gar nicht denken, daß es ihr möglich ſein werde, ohne dieſes Alles noch zu leben. Niemand ſtörte ſie; es war, als ob man ſie abſicht⸗ lich allein laſſe, und ſie konnte nur weinen und ſich recht ausweinen. Wie immer legte der Balſam der Thränen ſich lindernd auf den brennenden Schmerz ihres Herzens. Sie wurde allmählig ruhiger. Die Reſignation, welche wäh⸗ rend ihres kurzen Lebens ja ſchon lange ihre treue Gefähr⸗ 3 tin geweſen war und ſie verzichten und entſagen gelehrt hatte auf die Freuden der Kindheit, trat wieder zu ihr, und ſie erkannte, daß dieſe ernſte Geſtalt ſie noch nicht ver⸗— laſſen habe. Die kurze, ſonnige Zeit, welche ſie in ſeinem Umgange ſo heiter und in ſo bewußtloſer Fröhlichkeit ver⸗ lebt hatte, kam ihr wie ein ſchöner Traum vor— die Wirk⸗ lichkeit trat wieder in ihre Rechte— es war wieder ſo wie früher, als ſie noch bei dem alten Viorne lebte— nur— ach, nur weit, weit trauriger— weil ſie immer an den Traum denken muße, an dieſen ſchönen ſonnigen Traum!— So flogen ihre Gedanken hinüber und herüber, hinauf und hinab, bald nur in der Vergangenheit mit ſchmerzli⸗
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